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Hast Du Dich schon immer mal gefragt, wie eigentlich ein Seminar entsteht? Dann führe ich Dich jetzt hinter die "Bühne" und weihe Dich in meine Seminararbeit ein. Am Anfang steht die IdeeManchmal kommt der Impuls mitten in der Nacht: Ich wache nach einem intensiven Traum auf und weiß plötzlich: Da ist ein Thema, das möchte ich unbedingt zusammen mit einer Gruppe "erleben". Vielleicht stehe ich direkt auf, nehme mir einen Notizblock und schreibe erste Ideen dazu auf. Oder ich schlafe nochmal ein, ohne etwas aufgeschrieben zu haben, allerdings mit dem Gedanken, nun besonders aufmerksam durch mein Leben zu gehen und auf Impulse zu warten. Und diese Impulse kommen: Anfragen von Menschen, die gerade aktuelle Lebensprobleme haben, oder ein oder mehrere Bücher zu dem Thema fallen mir in die Hände, oder es gibt gerade eine intensive Diskussion in einem der Foren und Blogs, die ich betreue. Wenn diese Impulse und Fügungen entstehen, läuft mein inneres "Aufnahmegerät" auf Hochturen, und mir kommen unmittelbar dabei bereits Übungen in den Sinn, die gerade zu diesem Thema passen würden. Und ich sammle diese Ideen, während sich das Bild des Seminares bereits immer klarer vor meinem Geistigen Auge abzeichnet.
Das Seminar beginnt, Form anzunehmenNun wird die Planung konkreter. Mit den Impulsen und Ideen, die ich sammle, erhalte ich ein ganz klares Gefühl für den Zeitrahmen und den Ort, der ein solches Seminar in idealer Weise unterstützen würde. Soll es ein Wochenend-Seminar sein - regional im Saarland oder überregional? Oder ein mehrtägiges Seminar? Welches Seminarhaus kommt hier in Frage und bietet den besten Rahmen? Nun beginnt die Planungsphase, und viel, sehr viel ist zu organisieren. Die Umsetzungsphase - viel Arbeit, aber auch viel VorfreudeAls erstes kommt der Terminkalender ins Spiel. Wochenendseminare im Saarland kann ich problemlos unterbringen, denn dabei muss ich nicht auf die Schulferien achten (meine Tochter besucht nun die 1. Klasse). Auch habe ich mit dem "Strohhaus" und einigen weiteren Alternativen sehr schöne Räume zur Verfügung, die einen angenehmen Rahmen für kleine Gruppen bilden und meist freie Termine haben. Schwieriger wird es, wenn es ein mehrtägiges Seminar sein soll. Hier bleiben nur Zeiten innerhalb der Schulferien, und die müssen auch noch mit den verfügbaren freien Terminen der Seminarhäuser übereinstimmen. Natürlich muss das Seminarhaus hier auch vegetarische Verpflegung für die Gruppe sowie eine ausreichende Raumgrösse und Anzahl von Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Wenn ich ein mehrtägiges, überregionales Seminar durchführe, muss ich auch jeweils einen zusätzlichen Tag für die An- und Abreise für mich einplanen, damit ich zum Seminar selbst ausgeruht und konzentriert - also in Bestform - für meine Teilnehmer da sein kann. Das bedeutet auch, die Gruppengrösse sollte im Verhältnis zum Aufwand des Seminars in einem angemessenen Verhältnis liegen. Dies hat auch noch einen zweiten, ganz wesentlichen Grund: Ist die Gruppe zu klein, ist es schwierig, das energetische Niveau zu erreichen, welches die Gruppe auf die bestmögliche Weise unterstützt und eine ideale Prozessarbeit ermöglicht. Auch die Energie des Raumes spielt hierbei eine ganz wesentliche Rolle - und nicht zuletzt verlangen die Seminarhäuser auch Mindestgruppengrössen, ohne die sie ein Seminar gar nicht durchführen. Ich muss also ersteinmal eine Vorauswahl an Seminarhäusern treffen und dann sehr viel telefonieren. Bis ein Termin gefunden wird, vergehen oft einige Wochen intensiver Recherche. Und dabei müssen ja auch noch die Stornofristen berücksichtigt werden, die mir von den Seminarhäusern vorgegeben werden. Für überregionale Seminare - egal ob Wochenendseminare oder mehrtägige Seminare - gilt in der Regel, dass ich die Termine wenigstens 1 Jahr im voraus (!) buchen muss, sonst habe ich keine Chance, die Räume innerhalb der mir zur Verfügung stehenden Zeiten zu bekommen. Als nächstes wird dann ein Vertrag mit dem Seminarhaus gemacht, der Zeit und Anzahl der Teilnehmer (in gewissem Rahmen variabel) festlegt. Dann erst folgt die Seminarausschreibung. Bis zu diesem Punkt sind schon viele Stunden investiert worden, obgleich das Seminar noch nicht einmal im Detail geplant ist. Die SeminarausschreibungGanz ohne Werbung geht es auch in der spirituellen Arbeit nicht. Denn sonst können die möglichen Interessenten ja gar nicht erfahren, dass es das Seminar überhaupt gibt. Also wird eine Seminarbeschreibung aufgestellt. Die Veröffentlichung auf der eigenen Website und im Newsletter ist natürlich ein Muss. Weitere Möglichkeiten sind die Veröffentlichung auf befreundeten Partnersites wie z.B. der Celestine-Community (www.celestinecommunity.de). Das alles findet in der Regel ein Jahr vor dem eigentlichen Seminar statt (bei regionalen Seminaren zwei bis drei Monate vorher). Auch diese Werbeaktivität kostet wieder einiges an Zeit.
Die Detailplanung des SeminarsNun beginnt die Zeit der Detailplanung. Hierzu mache ich ein erstes Konzept und sammle alles an Übungen, Spielen und Aktivitäten, was zum Seminarthema passt. Viele Übungen entwerfe ich neu und gehe sie immer wieder durch, bis ich zufrieden bin. Dann kommt die erste zeitliche Planung der Abfolge. Ich stelle die Übungen mit allem, was drumherum an Spielen und Aktivitäten gemacht wird auf die Minute zusammen und schätze ab, welche Zeiten für die einzelnen Aktivitäten erforderlich sind. Habe ich die erste Planung fertig, "erlebe" ich das Seminar vor meinem inneren, Geistigen Auge, fühle genau hinein, erlebe, wie die Teilnehmer mit den Übungen umgehen, was an Emotionen und Prozessen ausgelöst wird. Dann stelle ich um - wieder und wieder - und optimiere, bis ich ganz und gar zufrieden bin und das Gefühl habe: Jetzt passt alles perfekt zusammen! Als Zweites kommt dann die Ausarbeitung der Teilnehmerskripte. Mit viel Hingabe suche ich passende Texte und Zitate aus, die ich zum Ausschmücken der Übungsblätter und meiner eigenen Texte und Erläuterungen hinzufüge. Wenn alles zusammenpasst, gehe ich wieder durch das ganze Seminar durch und fühle mich ganz tief in den Ablauf hinein. Das Seminar verändert sichBis zu diesem Zeitpunkt habe ich bereits weit über 100 Arbeitsstunden mit der Organisation und der ersten Planung verbracht. Nun kommt die Zeit der Reife. Ich habe die Detailplanung beiseite gelegt und bin wieder ganz wach auf die Impulse, die zu mir kommen. Und wieder wache ich manchmal nachts auf, mache mir Notizen und verändere. Oder ich stoße auf ein Buch oder ein Lied und baue neue Elemente ein, nehme alte Elemente heraus. Irgend wann habe ich das Seminar 2 bis 3 x umgeworfen und überarbeitet, und es hat die Reife, die es braucht. Die Teilnehmer kommenJetzt kommt eine spannende Zeit, denn nun treffen die ersten Anmeldungen ein. Zum Teil verschenke ich auch Seminarplätze an Menschen mit niedrigen Einkommen, die durch "Zu-Fall" auf mich treffen, und von denen ich "spüre", dass das Seminar sehr wichtig für ihr Leben ist. Die Magie beginnt
An dieser Stelle geschehen Dinge, die ich mit meinem Verstand nicht mehr erklären kann: Angemeldete Teilnehmer schreiben mir oder rufen mich an und erzählen, dass sich plötzlich Dinge in ihrem Leben verändern oder sie intensive Träume haben. Offensichtlich wird das Weitere vom Universum aus gesteuert. Auch ich habe plötzlich Träume von bestimmten Teilnehmern. Es scheint, als ob ich bereits im Vorfeld mit einigen der Teilnehmer nachts auf einer anderen Ebene arbeiten würde... Kurz vor dem SeminarEs sind jetzt nur noch ein bis zwei Wochen vor dem Seminar: Plötzlich bekomme ich eine Mail von einem Interessenten, der unbedingt noch mitmachen will. Einen Tag später tritt ein anderer Teilnehmer von seinem Platz zurück. So habe ich es schon öfters erlebt: Die Gruppe fügt sich so zusammen, dass sie ganz perfekt zusammen passt und miteinander harmoniert. An dieser Stelle weiß ich spätestens: Es wird phantastisch werden! Letzte VorbereitungenWenige Tage vor dem Seminar wird eine umfangreiche Packliste erstellt. Mein Auto ist meist bis Oberkante voll, so viele Materialien brauche ich beim Seminar und bringe sie mit: Dekoartikel für den "Altar", die wundervollen Engel aus Märchenwolle, die meine Frau vor dem Seminar macht, Arbeitsmaterialien, Musik, Seminarskripte... Die Teilnehmerskripte werden gedruckt und geheftet. Das alles und das Packen kostet einen weiteren Arbeitstag - manchmal auch zwei Tage. Und spannend: Kurz vor einem Seminar "fühlt" meine Frau Angela genau, welche Engel mit sollen. Sie wählt Farben aus und erschafft ihre besonderen Engel, die bald einem anderen Menschen gehören werden und ihm ganz viel Kraft und Energie geben werden (hier könnt Ihr einen Blick auf die Engel meiner Frau werfen). Es geht losNun ist Abreise. Das Auto ist gepackt, und es geht los. Ich fahre gemütlich und entspannt, höre dabei Mantren, die wunderbare Musik von Gila Antara, Deva Premal & Miten oder das Hörbuch der "Prophezeiungen von Celestine". Bald komme ich am Seminarhaus an. Ist der Seminarort neu für mich, orientiere ich mich erst einmal und schaue, wo ich mit der Gruppe einen Ausflug in die Natur machen könnte. Am nächsten Tag ist dann Seminarbeginn. Doch vor dem Beginn ist erst einmal die Vorbereitung des Raumes dran: Tische und Stüle werden gerückt, die Engel aufgebaut, der Altar gescmückt. Dann reinige ich den Raum energetisch und bitte meine Meister und Engel sowie alle Meister und Engel der Teilnehmer, uns durch das Seminar zu begleiten und zu unterstützen, so dass das gesamte Seminar zum Höchsten Wohl aller ablaufen wird. Diese Prozedur dauert etwa 1 bis 1 1/2 Stunden. Dann ist es soweit: Die Gruppe betritt den Raum. Das SeminarIch begrüße alle, und wir nehmen in der Runde Platz. Es beginnt, und bereits in kurzer Zeit haben wir eine wundervolle energetische Verbindung hergestellt: Die ganze Gruppe ist EINS. In den nächsten Tagen geht es bereits früh los: Der Wecker steht auf 6.00 Uhr. Schnell mache ich mich fertig. Um 6.30 Uhr bin ich bereits im Gruppenraum, stelle die Stühle, reinige alles energetisch, damit wir in einer guten Energie starten können. Um 7.00 Uhr mache ich mit der Gruppe eine Morgenmeditation - meist eine Meditation in Bewegung. Diese dauert rund eine Stunde. Um 8.00 Uhr ist dann Frühstückspause angesagt. Bereits um 9.00 Uhr geht es weiter. Ich folge meinen Aufzeichnungen, mache mir aber Notizen, sobald irgend etwas hakt oder ich intuitiv spüre, dass ich an dieser Stelle von meiner Planung besser abweiche. Machmal lasse ich Übungen aus, um der Gruppe mehr Zeit für die aktuelle Übung oder für wichtige Gespräche zu geben. Ganz wichtig dabei: Ich bin absolut konzentriert und präsent, achte auf jeden einzelnen Teilnehmer und ganz besonders auf die Energie jedes Einzelnen und die Energie der Gruppe. Ich spüre so in der Regel sofort, wenn etwas nicht stimmt oder nicht rund ist. Dann folge ich ganz meiner Intuition und lasse mich von meinen Engeln führen, so dass am Ende immer die Gruppenenergie wieder harmonisch zusammengebracht ist. Zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr ist dann Mittagspause. Die letzte Stunde nutze ich oft, um mit einzelnen Teilnehmern individuell zu arbeiten, bei denen ich sprüre, dass diese besondere Unterstützung brauchen. Der Nachmittagsblock geht dann bis 19.00 Uhr. Nach dem Abendessen machen wir um 20.00 Uhr weiter. Dieser letzte Block dient in der Regel dazu, den Tag langsam und meditativ ausklingen zu lassen. Der Tag endet dann gegen 22.30 .. 23.00 Uhr. Etwa am zweiten Tag tritt dann etwas ein, was ich fast genau voraussagen kann: Das "Ego", der Verstand der meisten Teilnehmer beginnt zu rebellieren. Das macht sich in einer Erschöpfung und Müdigkeit der Teilnehmer bemerkbar. Da ich dies bereits gut kenne, kann ich die Teilnehmer im Voraus darauf vorbereiten. Ich rate den Teilnehmern, über diesen Punkt hinauszugehen. Was dann nämlich passiert ist Folgendes: Der Verstand, die linke Gehirnhälfte schaltet ab! Die rechte Gehirnhälfte, die mit dem Gefühl und dem Herz korrespondiert, übernimmt die Führung! Und JETZT sind wir - die gesamte Gruppe - im Zustand der VERBINDUNG, der UNIVERSELLEN LIEBE. Jetzt beginnen die wirklichen Wunder! Und dann kann ich solche großartigen Dinge erleben, wie z.B. dass ein Teilnehmer gerade in einen Prozess gerät, und die ganze Gruppe, ohne sich abzusprechen, gemeinsam diesem einen Teilnehmer Unterstützung und Hilfe gibt Jeder weiß genau, was JETZT zu tun ist. Das ist die MAGIE und LIEBE, die mich an der Seminararbeit so sehr mit Erfüllung und Freude beschenkt! Die restlichen Semianrtage sind getragen von der Liebe und Verbindung innerhalb der Gruppe. Umso schwerer fällt allen am Schluss der Abschied. Doch alle wissen: Diese besondere Verbindung zu den anderen Gruppenmitgliedern bleibt bestehen. Nach dem Seminar
Ich selbst habe wunder-volle Tage erlebt, bin aber auch physisch absolut erschlagen und erschöpft nach so einem Seminar. Die enorme Konzentration macht sich nun bemerkbar. Auch die anderen Teilnehmer spüren erst einmal Müdigkeit, ein Zeichen, dass sie enorme Energiemengen zu verarbeiten haben und dass sich ihr physischer Körper erst einmal an das neue Niveau anpassen muss. Die Seminartage wirken meist wie 4 Wochen, so dass die Rückkehr in den Alltag erst einmal schwierig sein kann. Doch die Teilnehmer sind nicht allein. Zum einen wird jeder Teilnehmer auch nach dem Seminar von mir per e-Mail und über mein Support-Forum begleitet und unterstützt (kostenlos), zum anderen ist eine feste Herzensverbindung zwischen den Teilnehmern entstanden, die für alle spürbar bleibt. Ganz oft helfen sich die Teilnehmer so auch gegenseitig und es bleiben tiefe Freundschaften bestehen. Das wunderbarste für mich ist dann zu erleben, wie das Seminar das Leben der Teilnehmer verändert hat. Die meisten haben wirklich einen Quantensprung in ihrem Bewusstsein erlebt, und so ändert sich auch ihr Leben im Außen. Die Seminar-NacharbeitMit jedem Seminar kommt auch noch eine ganze Menge Nacharbeit auf mich zu. Zum einen gehört dazu natürlich die Nachbetreuung und Unterstützung der Teilnehmer. Zum anderen gehe ich nochmals durch alle meine Notizen und Erinnerungen und überarbeite das Seminar für das nächste Mal. Alle Erfahrungen und Erkenntnisse fließen ein, so dass niemals ein Seminar gleich ist wie das andere. NachwortNun hast Du einen kleinen Einblick in das bekommen, was für mich Seminararbeit und Gruppenarbeit bedeutet. Hat es Dich fasziniert? Falls ja, vielleicht sehen wir uns dann demnächst mal in einem der Erlebnis-Seminare zu den "Prophezeiungen von Celestine" oder in einem anderen Seminar... |