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Beispiele für die Universellen Gesetzmäßigkeiten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Freitag, den 23. Oktober 2009 um 17:38 Uhr

Nun möchte ich abschließend zu einigen praktischen Beispielen übergehen die Dir verdeutlichen sollen, wie Deine vergangenen Erfahrungen sowie die Universellen Gesetze auf Dein Leben wirken.

Das Elternhaus

Bevor Du geboren wurdest, hast Du Dir Deine Eltern so ausgesucht, dass diese Dich auf die bestmögliche Weise mit Deinen Lernaufgaben konfrontieren können. Oft gibt es Eigenschaften Deiner Mutter, die Du bewunderst und andere, die Du ablehnst. Umgekehrt befürwortest Du bestimmte Eigenschaften Deines Vaters und lehnst andere ab. Sehr oft gibt es Konflikte zwischen Deinen Eltern, die deren unterschiedliche Auffassungen widerspiegeln sowie Konflikte zwischen den Eltern und Dir, die dadurch entstehen, dass der eine oder andere Elternteil Dich dazu bringen will, die jeweilige Ansicht zu teilen. Tatsächlich geht es darum, dass Du die konstruktive Synthese der positiven Eigenschaften Deiner Eltern bilden und diese dann zu einer höheren Bewusstseinsebene transformierst (Dies ist das evolutionäre Vermächtnis Deiner Eltern).

Ich möchte Dir das gerne an meinem eigenen Beispiel erläutern: Durch das streng christliche Elternhaus wurde ich mit extremen Moralvorstellungen konfrontiert, und die Erwartungshaltung meiner Eltern waren fast utopisch hoch. Gleichzeitig lernte ich durch das Medizinstudium meiner Mutter die „Schwächen“ im System der konservativen Schulmedizin kennen. Meine Synthese bestand darin, den streng christlichen Glauben durch meinen spirituellen Weg zu erweitern und zu verganzheitlichen und somit die in mir durch die alte Glaubenseinstellung vorhandenen inneren Konflikte zu lösen. Weiter bildete ich mich zum Geistheiler fort und bekam somit die für mich notwendige ganzheitliche Ergänzung zur Schulmedizin, die den Menschen nicht als Maschine, sondern als lebendige Seele betrachtet.

Beziehungen

Ein jeder von uns kommt mit einer ganzen Reihe von Potentialen, aber auch Defiziten zur Welt. Wir haben bestimmte Fähigkeiten, die gut ausentwickelt sind, aber auch andere Bereiche, die noch vervollkommnet werden müssen. Dazu kommen brachliegende Potentiale, die wir zwar haben, aber aus irgendwelchen Glaubensvorstellungen heraus nicht nutzen oder unterdrücken.

Stell Dir vor, Du machst eine Checkliste von Dir und schreibst alle Eigenschaften auf, die bei Dir gut entwickelt sind sowie Eigenschaften, von denen Du Dir eine Verbesserung wünschst. Wenn Du nun Single bist, wirst Du auf der Suche nach Deinem Partner oder Deiner Partnerin automatisch diejenige Person aussuchen, die Deine Eigenschaften am besten ausgleicht (Gesetz der Resonanz). Diese wird von den Eigenschaften, die bei Dir besonders ausgeprägt sind eher weniger haben und dafür umso mehr Eigenschaften, die bei Dir fehlen. Du wirst diese Person bewundern für alle diese Eigenschaften, da Du intuitiv spürst, dass Du diese Eigenschaften gerne bei Dir selbst vervollständigen möchtest.

Wenn Du bereits einen Partner oder eine Partnerin hast, dann kannst Du ja mal überprüfen, wie weit diese Behauptung auf Dich zutrifft.

Nach einer gewissen Zeit, wenn die erste Verliebtheit vorbei ist können genau wegen dieser unterschiedlich ausgeprägten Eigenschaften Konflikte auftreten.

Stell Dir als Beispiel die Fähigkeit des Redens als Selbstausdruck und die Fähigkeit des Zuhörens vor. Ganz oft ist entweder die Fähigkeit, sich durch das Reden auszudrücken im Übermaß ausgeprägt und dafür die Fähigkeit Zuzuhören nicht ausreichend vorhanden oder umgekehrt. In diesem Fall würdest Du z.B. einen Partner oder eine Partnerin anziehen, die diese Potentiale in entgegengesetzem Maß zum Ausdruck bringt. Bist Du der bessere Zuhörer, hast aber Probleme beim Reden, so wird Dich ein Partner, der sehr redebegabt ist zunächst ungeheuer faszinieren und Du wirst dessen Begabung bewundern. Dies spiegelt Dir zunächst Deine versteckten Potentiale wieder, aber auch die Aufgabe, diese zu entwickeln. Durch das Gesetz der Resonanz findest Du auch gerade diese Partner interessant, die Dir den Entwicklungsbedarf Deiner Redefähigkeit zeigen. Nach einer Weile wird Dir der neue Partner bzw. die neue Partnerin aber "auf die Nerven gehen", weil, Du merkst, dass Du in dessen Nähe überhaupt nicht zu Wort kommst. Umgekehrt wird der Partner, der zunächst froh war, jemanden gefunden zu haben, der Dir endlich zuhört nun gelangweilt sein, weil Du so wenig sagst. Ihr beide habt Euch aber in diesem Fall "gefunden" (Resonanz / Ausgleich), weil Ihr die jeweils unentwickelte Fähigkeit weiter entwickeln sollt und die im Übermaß vorhandene Fähigkeit auf ein ausgeglichenes Maß reduzieren müsst. Gemeinsam jedoch - und das ist das, was das Gesetz des Ausgleichs bewirkt - sind Deine Rede- und Zuhör-Fähigkeiten in ausgeglichenem Maß vorhanden: Was der eine zuviel hat, hat der andere zuwenig.

Du hast nun zwei Möglichkeiten: Entweder, Du gleichst Deine Fähigkeiten aus und entwickelst Deine unentwickelten Potentiale zur Reife, oder Du verlässt Deinen Partner. In diesem Fall würden das Gesetz der Resonanz und das Gesetz des Ausgleichs Dir als nächsten Partner gleich nochmal einen Partner servieren, der zuviel redet. Und Du würdest Dich fragen, warum das Schicksal Dir immer nur Partner schickt, die zuviel reden und die Dich nicht zu Wort kommen lassen. Aber durch die Ursache Deiner Entscheidung, Deine Fähigkeiten nicht auszuentwickeln und nicht auszugleichen, hast Du lediglich die Wirkung erzeugt, die Dich zu diesen Partnern führt.

Kinder

Auch hier wirkt das Gesetz der Resonanz, aber auch das Gesetz des Karma. Denn oft hast Du an Deinen Kindern etwas aus einem vergangenen Leben gutzumachen, oder umgekehrt. Deine Kinder spiegeln Dir auch ganz oft die Probleme wieder, die Du in Deiner eigenen Kindheit erfahren musstest. Hier musst Du die Fehler Deiner Eltern heilen, indem Du sie nicht bei Deinen Kindern wiederholst.

Betrachte Deine Kinder nicht als Deine eigene Schöpfung, sondern als eigenständige und vollkommene Seelen, die sich freiwillig dazu entschlossen haben, zu Dir zu kommen. Behandle sie entsprechend achtsam und aufmerksam, denn Du kannst viel von Deinen Kindern lernen.

Ich selbst durfte diese Erfahrung ganz deutlich erleben, dass sich die Seele unserer Tochter bei uns regelrecht „angemeldet“ hat. Ich war mit meiner Frau gerade erst 2 Wochen zusammen, da haben wir beide – ganz deutlich – die Seele unserer Tochter (eindeutig weiblich) gespürt, die uns mitteilte, dass sie zu uns kommen wollte. Sie war bis zur Geburt immer in unserer Nähe, und wir haben ihre liebevolle Präsenz ganz deutlich gefühlt. Sie ist ein außergewöhnliches Kind, dass wir mit viel Achtsamkeit anthroposophisch erziehen.

Beruf und Berufung

Ein jeder von uns hat eine ganz besondere Begabung, eine Fähigkeit, die ihn im Vergleich zu anderen Menschen hervorhebt. Und diese Fähigkeit gilt es, herauszufinden und zu leben. Oft nehmen wir durch die äußeren Umstände einen Beruf auf, der uns eigentlich gar nicht liegt. Wir übernehmen die Firma unserer Eltern oder üben den Beruf aus, den der Vater sich ausgedacht hat oder der ein gutes finanzielles Auskommen verspricht. Manchmal finden wir gar keinen Beruf, weil wir es verpasst haben, auf unsere innere Stimme zu hören. Aber immer, wenn wir in Kontakt mit unserer Berufung kommen, spüren wir dies wie ein Feuer der Begeisterung tief in unserem Herzen. Und dann wissen wir, dass das eigentlich das ist, was wir uns zu tun vorgenommen hatten. Und wenn wir dies tatsächlich mit aller Konsequenz, und mit dem Glauben, dass dies das Richtige ist tun, dann werden wir auch damit besonderen Erfolg haben

Das heißt nicht, dass alle diejenigen, die nicht ihren Traumberuf ausüben Probleme mit Geld haben müssen. Aber es kommt nach dem Gesetz des Ausgleiches immer das zu uns zurück, was wir geben. Wenn wir also einen Beruf mit leidenschaftlicher Freude ausüben, werden wir immer einen größeren Lohn erhalten, als wenn wir unsere 8 Stunden täglich lustlos im Büro hocken und nur auf das Wochenende warten. Manchmal kann der Traumberuf auch zum nebenberuflichen Hobby werden. Das ist z.B. bei mir der Fall: Hauptberuflich bin ich Wissenschaftler in einem Forschungsinstitut, nebenberuflich bin ich spiritueller Lehrer und Heiler (meine eigentliche Berufung). Trotzdem macht mir auch mein Hauptberuf Spaß und bringt mir die Verbindung zwischen der strengen Wissenschaft und der Metaphysik.

Gesundheit

Spätestens seit den Arbeiten von Dr. Rüdiger Dahlke (Krankheit als Sprache der Seele, Krankheit als Symbol (Handbuch der Psychosomatik), Krankheit als Weg (mit Thorwald Dethlefsen) ist es auch in der Schulmedizin anerkannt, dass viele Krankheiten seelische Ursachen haben und diese symbolhaft aufzeigen. Ich gehe noch weiter, indem ich behaupte, dass nahezu alle Krankheiten ein Symbol für bestimmte Themen in unserem Leben sind. Hierzu gehören sogar die scheinbar zufälligen Unfälle, die wir aufgrund des Gesetzes der Resonanz unbewusst anziehen, um dadurch bestimmte Erfahrungen ermöglicht zu bekommen. Zum einen drücken sich durch eine Krankheit bestimmte Seelenbereiche durch die diese repräsentierenden Organe in Form von Störungen aus, zum anderen kann eine unbewusst gewollte Erkrankung uns die Verantwortung für bestimmte Bereiche unseres Lebens abnehmen.

Ein Beispiel: Wir haben Angst vor einem Vorstellungsgespräch. Also bekommen wir kurz vorher eine Magen-Darm-Grippe, so dass wir den Vorstellungstermin nicht wahrnehmen können und uns somit nicht mit den mit dem Vorstellungsgespräch verbundenen Ängsten auseinandersetzen müssen. Im Extremfall kann dies bis zur schweren chronischen Erkrankung führen durch die der Kranke sich pflegen lassen muss und keinerlei Verantwortung mehr für das eigene Leben übernehmen muss (Krankheitsgewinn). Es gibt natürlich auch den Fall, bei welchem eine Seele sich die Erfahrung einer speziellen Erkrankung ausgesucht hat oder den nahen Verwandten die Erfahrungen mit der Pflege eines Schwerkranken ermöglichen will. Letztendlich können wir die Ursache in so einem besonderen Fall nur durch Kommunikation mit der Seele herausfinden.

Da die Ursachen für Krankheiten vielfältig sind, ist es nicht immer möglich, die wahre seelische Ursache aufzulösen, nämlich dann, wenn der Mensch auf der Seelenebene noch nicht dazu bereit ist, die Erkrankung „loszulassen“. In einem solchen Fall wird jeder Heilversuch, ob schulmedizinisch oder über alternative Methoden auf Dauer erfolglos bleiben. Hier ist es also ganz wichtig, dass der Patient dazu bereit ist, bewusst die Verantwortung für seine Erkrankung zu übernehmen und die der Erkrankung zugrunde liegenden Muster zu bearbeiten und aufzulösen. Behandelt man ergänzend zur Schulmedizin mit Methoden der Geistigen Heilung, so gelangen die Ursachen oft vom Unterbewusstsein zum Bewusstsein, und der Patient kann aktiv an der Auflösung der Muster arbeiten. Dann ist eine anhaltende Heilung möglich.

Geld

Das Thema "Geld" ist für viele Menschen das schwierigste Thema. Ganz besonders diejenigen, die besonders religiös sind, stehen oft mit „Geld“ auf dem Kriegsfuß, da das Geld unterbewusst mit „schmutzig und schlecht“ verbunden wird. Wir sehen dann die Geschichten, in denen habgierige Reiche sich auf Kosten hilfloser Armer bereichern und ihnen noch den letzten Rest abnehmen. Nach allem, was ich über die Macht unserer Gedanken und Gefühle gesagt habe, kannst Du Dir nun sicher gut vorstellen, dass es nur sehr schwer möglich ist, etwas in seinem Leben anzuziehen, was man eigentlich für schlecht und nicht erstrebenswert hält. Wenn Du also Probleme mit Geld haben solltest, versuche zuerst herauszufinden, was Du tatsächlich für eine innere Einstellung zum Geld hast. Sollte dies eine negative Einstellung sein, so musst Du Dich um eine positive Einstellung bemühen:

  • Geld ist nur ein Tauschmittel und somit völlig neutral
  • Geld ist ein Symbol für den Wert einer Sache oder Dienstleistung

Wenn Du ein Problem damit hast, für Deine Dienstleistung Geld zu verlangen, dann gibst Du Deiner Dienstleistung und damit Dir selbst keinen Wert! Fang also damit an, an Deinem Selbst-Wert zu arbeiten.

Wenn Du eine Sache oder eine Dienstleistung für zu teuer hältst oder dich um die Bezahlung drücken möchtest, dann gibst Du dieser Sache oder Dienstleistung, d.h. letztendlich den Menschen, die die Sache oder Dienstleistung hergestellt haben keinen Wert, hältst sie also für wertlos! Das kann nach dem Gesetz des Ausgleichs zwei Folgen haben: Zum einen kann sich die Sache tatsächlich als wertlos herausstellen, d.h. sie geht unmittelbar nach Ablauf der Garantie kaputt! Zum anderen sind spirituell Geben und Nehmen immer im Ausgleich, d.h. wenn Du den Wert anderer nicht schätzt, wird man Deinen Wert auch langfristig nicht schätzen, d.h. Dir für Deine Wahren oder Dienstleistungen zu wenig geben.

Auch Deine Fähigkeit, Geschenke annehmen zu können spiegelt Deinen Selbst-Wert wieder, aber auch den Wert, den Du dem Schenkenden gibst. Wenn Du glaubst, der Schenkende könne sich das Geschenk nicht leisten, glaubst Du in Wahrheit dass er nicht wertvoll ist, weil er im Mangelzustand lebt. Ein Geschenk anzunehmen heißt also zum einen, sich selbst als wert für ein Geschenk zu erachten, zum anderen, die Gabe des Schenkenden und damit den Schenkenden selbst wertzuschätzen.

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