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Wie wir den Himmel in unser Leben bringen - Der Aufstieg in ein "Höheres Bewusstsein" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Samstag, den 04. Mai 2013 um 12:45 Uhr

In den vergangenen beiden Artikeln "Der Kampf zwischen 'Gut' und 'Böse' und der letztendliche Sieg" und "Der Weg nach Innen" habe ich mit der Skizzierung einer Reise begonnen, die uns vom Bewusstsein des begrenzten und von Gott getrennten "menschlichen Wesens" zum Bewusstsein des unbegrenzten "Göttlichen Wesens" bringt. ReCreate

Du hast erfahren, dass wir die Begrenzungen und Gesetze der Welt der Dualität nicht mit den Mitteln der Welt der Dualität überwinden können, weil wir die Illusion des Getrennt-Seins nicht durch Trennung überwinden können. Innerhalb der Dualität hat jede Erscheinungsform seine zwei polaren Aspekte. Wir können nicht einen dieser beiden polaren Aspekte eliminieren, weil wir damit automatisch auch den anderen polaren Aspekt eliminieren würden. Lehnen wir einen Umstand in unserem Leben ab, so lehnen wir damit einen Teil von uns selbst ab, da dieser Umstand nur scheinbar von uns getrennt ist. Somit würde dieser Umstand dann lediglich in anderer, noch mehr verzerrter und verschleierter Form zu uns zurückkehren. 

In diesem Artikel erfährst Du, wie wir dieses Dilemma lösen können, indem wir unser polares, physischen Bewusstsein vollkommen mit unserem Seelenbewusstsein, dem Bewusstsein im Reich des Absoluten verbinden.

Damit sich Dir der folgende Text in seiner ganzen Bedeutung erschließt, solltest Du ihn beim Lesen mit Deinem Herzen erfühlen.

Der Aufstieg vom "getrennten menschlichen Wesen" zum "allverbundenen Göttlichen Wesen"

Ganz bewusst habe ich hier den Begriff "Aufstieg" verwendet. Sehr wahrscheinlich ist Dir dieser Begriff schon einmal in Zusammenhang mit dem Begriff des "Aufstiegs der Menschheit in die 5. Dimension" begegnet. Und tatsächlich beziehe ich mich auch hierauf. Nur mit dem Unterschied, dass fast jeder, der sich mit dem Aufstieg der Menschheit in die 5. Dimension (vorausgesagt zum 21.12.2012) beschäftigt hat glaubt, es handele sich dabei um ein äußeres Ereignis.

Bitte lies diesen Satz nochmals ganz bewusst und achtsam durch!

Die meisten Menschen glauben, bei dem für den 21.12.2012 vorausgesagten Aufstieg der Erde in die 5. Dimension handele es sich um ein äußeres Ereignis!

Und nun schreiben wir das Jahr 2013, und nichts ist passiert! Wirklich nichts?

Wir glauben, den Aufstieg verpasst zu haben, weil wir immer noch nach einem äußeren Ereignis Ausschau halten, anstatt nach Innen zu sehen und wahr-zu-nehmen, was IN UNS SELBST geschieht!

Wir glauben, den Aufstieg verpasst zu haben, weil die meisten von uns immer noch an das "Prinzip Arzt-Patient" glauben, in dem eine äußere Instanz uns von unsereen "Problemen" erlöst, ohne dass wir etwas damit zu tun haben!

Ich sage Dir nun mit aller Klarheit:

Der Aufstieg der Erde und der Menschheit - Dein "Aufstieg ins Licht" - ist ein inneres Ereignis, welches Du selbst mit Deiner bewussten Absicht in Gang setzten und auch vollenden kannst!

Es gibt keine Trennung, kein "Getrennt-Sein" im Reich des Absoluten - also ist Dein 'Aufstieg' auch der 'Aufstieg' der ganzen Welt. Diese Aussage mag für Deinen Verstand im Moment absurd klingen, aber sie wird sich Dir erschließen und klar werden, wenn Du verstanden hast, um was für eine Art von Veränderung es sich hierbei handelt. An dieser Stelle sage ich nochmals: Es geht nicht um etwas, das uns von Außen geschieht, sondern um etwas, dass unsere Menschheit von Innen heraus verändern wird.

Dies deshalb, weil Du Dich früher oder später aus eigener Entscheidung heraus bewusst mit Deiner Seele und mit ALLEM-WAS-IST verbinden wirst. Und diese Entscheidung wird jedes Wesen treffen.

Dieser Zeitpunkt ist JETZT. Möglicherweise drehst Du noch ein paar Extrarunden, aber es wird der Zeitpunkt kommen, an dem Du in Deinem tiefsten Inneren den innigsten Wunsch verspürst, Dich mit Deinem Wahren Selbst zu vereinen und Dich von allen inneren und äußeren Begrenzungen zu lösen.Himmelstreppe

Tatsächlich sind wir bereits jetzt alle miteinander vereint - nur viele von uns wissen dies noch nicht, denn sie lassen sich weiter von den Illusionen der physischen Erfahrungsebene blenden und täuschen. In dieser physischen Erfahrungswelt erscheint alles voneinander getrennt. Wie dies funktioniert, hatte ich ja bereits im letzten Artikel ("Der Kampf zwischen 'Gut' und 'Böse' und der letztendliche Sieg") ausführlich erklärt. Auch, dass ohne diese Illusion die Wahrnehmung physische Welt gar nicht aufrecht erhalten werden könnte. Ich habe auch ausgeführt, dass wir diese Erfahrungswelt erst einmal absolut realistisch wahrnehmen müssen, weil wir sie sonst nicht glauben würden und eine wirkliche Erfahrung nicht möglich wäre.

Also fassen wir nochmals zusammen:

Der Aufstieg ins Licht ist ein inneres Ereignis, das jeder Einzelne von uns selbst in Gang setzt und auch vollendet. 

Ich verändere den Satz nun:

Der Aufstieg ins Licht ist ein Innerer Prozess, den jeder Einzelne von uns mit einer bewussten Entscheidung initiiert und durchläuft.

Der Prozess selbst ist ein reiner Bewusstseinsprozess, der - Stück für Stück - unser physisches Bewusstsein mit unserem göttlichen Seelenbewusstsein zusammenführt, bis wir schließlich uns selbst in vollem Gewahrsein unserer Göttlichkeit gemeinsam im Physischen erfahren können.

In diesem Vereinten Bewusstsein erleben wir den Himmel auf Erden.

In diesem Vereinten Bewusstsein werden alle Konflikte, Kriege, Hunger, Mangel sich vollkommen aufgelöst haben, und wir werden unsere höchsten Visionen über uns selbst gemeinsam zum Ausdruck bringen und in aller Herrlichkeit erfahren.

Der Prozess des "Aufstiegs in ein Neues Bewusstsein"

Bevor ich Dir erläutere, wie dieser Prozess ablaufen wird, möchte ich nochmals einen ganz wichtigen Punkt herausstellen: Der Prozess Deines individuellen Bewusstseinsaufstiegs kann nicht von Deinem Verstand oder Willen aus initiiert werden! 

Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, denn hierin unterscheidet sich der Wunsch des Egos, sich "zu einem tollen, spirituell weiten Typ zu entwickeln", der "besser ist als all die Anderen Zurückgebliebenen" von dem aus dem tiefsten innersten Herzen geborenen Wunsch, "dem Leiden ein Ende zu machen und endlich sein Wahres Selbst in vollem Umfang zum Ausdruck bringen zu können".

An dieser Stelle möchte ich einen weiteren wichtigen Punkt herausstellen. Dieser Punkt wird Dir ein Verständnis davon geben, was der Unterschied zu den beiden oben skizzierten "Beweggründen" ist:

Es ist ein Unterschied, ob wir etwas TUN, um "Jemand sein zu können", oder ob wir aus dem SEINS-Zustand unserer Seele, unseres Herzen heraus unser Wahres Selbst zum Ausdruck bringen wollen. Im zweiteren Fall nämlich ist unser TUN, alles, was wir hier auf der Erde bewegen ein AUSDRUCK dessen, WER UND WAS WIR WIRKLICH SIND, während wir im ersteren Fall alles mögliche machen und tun, um jemand zu werden, der wir nicht oder noch nicht sind. 

Das TUN als AUSDRUCK der SEELE ist BEWUSSTES ERSCHAFFEN in VOLLER ABSICHT, während das Tun, um "Jemand zu werden" der Methode "Try and Error" (Versuch und Irrtum) gleicht, mit der wir durch reines Probieren und Nicht-Wissen Glück, Erfüllung und Sinn in unserem Leben suchen. Bringen wir stattdessen unser WAHRES SELBST mit unserem Tun ZUM AUSDRUCK, so haben wir unserem Leben bereits Erfüllung und einen Sinn gegeben und trachten nur noch danach, dieses zu erfahren.

Haben wir unsere Seele entdeckt und erkannt, WER UND WAS WIR WIRKLICH SIND, dann sehnen wir uns nämlich automatisch danach, genau DAS zum Ausdruck zu bringen - in jedem Aspekt unseres SEINS und TUNS. Es bedarf dann keiner äußeren "Entlohnung" oder "Anerkennung" mehr, denn - wir können gar mehr nicht anders, als unser WAHRES SELBST zum Ausdruck zu bringen.

Und wir kommen in unserem Leben an einen Punkt, an dem wir genau dies tun wollen, aus tiefstem Herzen endlich unser Wahres Selbst in aller Vollkommenheit und Herrlichkeit zum Ausdruck bringen und erfahren möchten. Dieser Moment mag durch eine oder mehrere schwere Krisen ausgelöst werden, oder dadurch, dass wir plötzlich merken, dass wir so wie bisher nicht weiterleben wollen, weil das Leben, das wir gerade führen einfach nicht mehr dem entspricht, was wir in Wahrheit sind.

In diesem Moment treffen wir eine Entscheidung: Wir treffen die bewusste Entscheidung, JETZT alle Begrenzungen abzulegen und unser Wahres, Göttliches Selbst in seiner ganzen Herrlichkeit und Vollkommenheit zum Ausdruck zu bringen.

In diesem Moment wissen wir: Der Innere Weg zurück nach Hause hat begonnen.

Wenn sich uns plötzlich scheinbar alles entgegen stellt

Sind wir an diesem Punkt in unserem Leben angelangt und haben wir mit unserer bewussten Entscheidung dem Universum gesagt, WER UND WAS WIR WIRKLICH SIND, so wird etwas Merkwürdiges passieren: Plötzlich werden wir lauter scheinbare "Probleme" in unserem Leben bekommen, die dem Ausdruck unseres Wahren Seins scheinbar entgegen stehen. Wir wollen aber unser Wahres Selbst leben - um jeden Preis. Was passiert da? Was nun?

In diesem Moment haben wir erkannt, das wir ein unbegrenztes Göttliches Wesen sind und dass wir unsere Höchsten Ideale zum Ausdruck bringen wollen, sie zum Ausdruck bringen müssen. Ein Teil unseres Bewusstseins ist aber noch an die Begrenzungen der Illusion der physischen Welt, der Welt der Dualität, der Polaritäten gebunden. Wir leben also quasi innerhalb zweier sich scheinbar widersprechenden Bewusstseinszustände. Ein Teil von uns weiß nun mit absoluter Bestimmtheit, wer wir wirklich sind, während der andere Teil (unser Ego/Verstand) nicht seine Kontrollinstanz aufgeben möchte, auch Angst vor dem "physischen Tod" hat, Angst vor der Auflösung seiner "individuellen Persönlichkeit" hat. 

Wir geraten nun in eine Menge von Konflikten und Schwierigkeiten, die genau diese Diskrepanz zum Ausdruck bringen. Es ist fast wie ein gegenseitiges "Seilziehen" zwischen Verstand/Ego und Seele/Herz. Möglicherweise gewinnt in einem Moment der Verstand, und wir lassen uns gerade in den nächsten Streit mit dem "blöden Nachbarn", dem ekligen Kollegen oder dem eigenen Lebensgefährten/der eigenen Lebensgefährtin verwickeln - und merken dann, dass wir gerade wieder "unser Bewusstsein verloren haben".

Dem Leben sagen, WER WIR SIND - was auch immer "da draußen" geschieht

Dies kann ein sehr intensiver Prozess sein, denn wir stehen nun vor der Herausforderung, in sehr kurzer Zeit alles zu heilen und in uns zurückzunehmen, was wir über so lange Zeit von uns weggeschoben haben. Hier hilft kein Selbsttäuschungsmanöver, denn dieses wird sofort gnadenlos von der Seele offengelegt.

Gottesbewusstsein, also Bewusstsein außerhalb der Dualität, der Illusion der Trennung heißt, wir müssen uns selbst bewusst machen, dass es in Wahrheit kein "Außen" gibt! Alles ist IN UNS! Da ist niemand im 'Raum', außer unserem Selbst! Wir selbst sind der gesamte Schöpfungsraum.

Das bedeutet, dass auch die Herausforderungen und Konflikte, die wir da gerade erleben tatsächlich IN UNS SELBST stattfinden, und nicht einem äußeren Umstand entspringen (es gibt keine "äußeren Umstände"). 

Es gibt niemanden im "Raum", außer Dir! Es gibt nur DICH!

Während der Zeit, als wir noch ganz in die Illusion der Trennung eingebettet waren haben wir einfach gegen diesen Konflikt, den Umstand, die Person gekämpft, sie zur Not auch vernichtet - um dann dem gleichen Umstand in anderer Form zu einem anderen Zeitpunkt nochmals zu begegnen - möglicherweise noch heftiger als zuvor. 

Wir wenden uns vom Spiegel ab, um wieder in einen neuen Spiegel zu sehen. Und wenn wir den Spiegel zerschlagen, zeigen die Scherben uns nochmals uns selbst - in verzerrter Form.

Es steht also nun an, dass wir uns selbst heilen, HEIL - GANZ werden! Und nicht nur den Aspekt, den wir als zu uns gehörig glauben, sondern JEDEN ASPEKT IN UNSEREM LEBEN!

Es gibt niemanden im "Raum", außer Dir! Es gibt nur DICH!

Beginnen wir also nun, mit der "Heil-Arbeit" - an uns selbst! Dies ist vielleicht der schwierigste Teil unseres "Aufstiegsprozesses", des Prozesses der Integration aller unserer Aspekte mit unserer Seele, unserem Gott-Selbst. Dieser Prozess kann deshalb so schwierig sein, weil wir vielen Aspekten begegnen, die wir völlig vergessen haben. Wir denken, wir haben es jetzt geschafft, und dann kommt das nächste "Problem". Tatsächlich sind wir nur am "Heilen", am "Ganz werden". Und je weiter wir voran schreiten, desto bewusster wird uns, dass es nun keinen Weg mehr zurück gibt! Der "Point of No Return" ist erreicht - wir wollen nicht mehr in das Trennungsbewusstsein zurück, denn viel zu sehr haben wir GOTT gesehen, und mit IHM den HIMMEL IN UNS!

Möglicherweise bricht unser "altes Leben" zusammen, aber das muss nicht passieren. Je bewusster wir UNS SELBST HEILEN und ALLES, was da scheinbar von Außen zu uns kommt als TEIL VON UNS liebevoll annehmen und in uns hineinnehmen, desto schneller werden wir das Licht am Ende des Tunnels sehen! Immer wieder ist es jetzt essenziell, dass wir AN UNSER WAHRES SELBST und AN DAS GÖTTLICHE VERSPRECHEN glauben!

Zuhause in Gott ankommen - HIER

Wann immer uns noch Aspekte begegnen, die uns in unserem inneren Frieden stören oder unserem Wahren Selbst scheinbar entgegen stehen, nehmen wir diese liebevoll als unsere eigene Schöpfung und einen nach-Hause-gekommenen Teil unseres Selbstes wieder an und segnen ihn. Und wir beharren weiter darauf, WER UND WAS WIR WIRKLICH SIND. Unser Ego/Verstand wird langsam aufhören, Widerstand zu leisten und merken, dass er nicht zerstört, sondern transformiert wird. Und wir werden immer mehr unser Wahres Selbst spüren und in absoluter Sicherheit wissen:

WIR KOMMEN NACH HAUSE - NACH HAUSE ZU GOTT!

Dies ist eine erstaunliche, metaphysische Reise, in der wir gleichzeitig ein einziger multidimensionaler, raum- und zeitloser unbegrenzter Schöpfergott sind und individuelle, einen Raum und eine Zeit erlebende, miteinander interagierende Wesen.

Und die großartige Botschaft für Dich ist: Um dies zu erfahren, wirklich zu begreifen, musst Du dazu nirgendwo hingehen, nur NACH INNEN ZU GOTT IN DIR.

Es gibt niemanden im Raum, außer Dir! Es gibt nur DICH!

DER HIMMEL IST JETZT! HIER!

***

Das Herz der vollkommenen Weisheit

Avalokitesvara Bodhisattva, in tiefste Weisheit versenkt, erkannte, dass die fünf Skandhas leer sind und verwandelte damit alles Leid und allen Schmerz.

Sariputra! Form ist nichts anderes als Leere, und Leere ist nichts anderes als Form. Form ist identisch mit Leere und Leere ist identisch mit Form. Und so ist es auch mit Empfindung, Wahrnehmung, geistiger Formkraft und Bewusstsein.

Sariputra! Alle Dinge sind in Wahrheit leer. Nichts entsteht und nichts vergeht. Nichts ist unrein, nichts ist rein. Nichts vermehrt sich und nichts verringert sich. Es gibt in der Leere keine Form, keine Empfindung, Wahrnehmung, geistige Formkraft und kein Bewusstsein, keine Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper oder Geist; es gibt nichts zu sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen oder denken, keine Unwissenheit und auch kein Ende der Unwissenheit, kein Altern und keinen Tod, noch deren Aufhebung, kein Leiden und keine Ursache des Leidens, kein Auslöschen und keinen Weg der Erlösung, keine Erkenntnis und auch kein Erreichen. Weil es nichts zu erreichen gibt, leben Bodhisattvas Prajna Paramita und ihr Geist ist unbeschwert und frei von Angst.

Befreit von allen Verwirrungen, allen Träumen und Vorstellungen, verwirklichen sie vollständiges Nirvana.

Alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leben Prajna Paramita und erreichen damit die höchste Erleuchtung. Erkenne deshalb, dass Prajna Paramita das große Mantra ist, das strahlende Mantra, das unübertroffene Mantra, das höchste Mantra, das alles Leiden stillt. Dies ist die Wahrheit, die Wahrheit ohne Fehl. deshalb sprich das Prajna Paramita Mantra:

Gate, gate, paragate, parasamgate, bodhi, svaha!

("Herz-Sutra" - Rezitationstext aus der Tradition von Prabhasa Dharma Roshi - Download-Link der Buddhistischen Gesellschaft Berlin)

ReCreate

Bildquelle: © www.fotolia.com #15432031 "Stairs to Heaven" (Spencer); Fotomontage aus #4304796 "sky" (Dmitrij Sadovskij) und #3251120 "magic feather on hand" (Hao Wang)



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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Mai 2013 um 17:30 Uhr
 

Kommentare   

 
+1 #2 RE: Wie wir den Himmel in unser Leben bringen - Der Aufstieg in ein "Höheres Bewusstsein"Martin Heinz 2013-10-11 08:37
Lieber Peter,

das Mantra "Gate, gate, paragate..." ist das Schluss-Mantra des Herz-Sutra. Hier ein erläuternder Text aus Wikipedia:

zitiere Wikipedia:
"Im Sutra belehrt der Bodhisattva Avalokiteshvara den Shariputra über die transzendente spirituelle Erfahrung. Einer der Kernsätze dabei ist, in japanischer Aussprache der chinesischen Übersetzung: „Shiki soku ze kū, kū soku ze shiki“, oft wiedergegeben als „Form ist Leere, Leere ist Form“. Den Kernpunkt des Herz-Sutra stellt das Mantra dar, mit dem das Sutra schließt: „Gate gate Pāragate Pārasamgate Bodhi svāhā.“ Dieses wird auch in der chinesischen Fassung nicht übersetzt, sondern nur lautschriftlich mit chinesischen Zeichen wiedergegeben. Laut Edward Conze ließe sich das Mantra etwa so übersetzen: „Gone, gone, gone beyond, gone altogether beyond, o what an awakening, all hail!“ (Gegangen, gegangen, hinübergegangen, ganz hinübergegangen, oh welch ein Erwachen, vollkommener Segen!)"
Quelle: Seite „Herz-Sutra“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. April 2013, 06:35 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Herz-Sutra&oldid=116578840 (Abgerufen: 11. Oktober 2013, 08:32 UTC)

Das Mantra beschreibt also in einem Satz den SEINS-Zustand, der entsteht, wenn wir erkannt haben, dass Form eine Illusion ist, die aus dem reinen GEIST, dem reinen Bewusstseinszus tand des ICH BIN entsteht. Wenn wir dies erkannt haben, übt die äußere Form (physische Welt) keine illusionäre Kraft mehr auf uns und das Leiden endet. Wir können nun die Form als Ausdruck unseres Wahren SEINs nutzen.

Herzlichst

Martin
 
 
+1 #1 MantraPeter 2013-10-10 09:07
Lieber Martin,
Ich finde deine Seiten sehr aufschlussreich und mit wenigen Worten gut erkärt. Auf dieser Seite nun "Wie wir den Himmel in unser Leben bringen" in den letzten Absätzen mit den Mantras ist mir aufgefallen, wie schon bei so vielen Spirituellen Heilern oder Buchautoren, wenn es dann ins eingemachte geht, oder in dem Falle mit den Mantras, dass viele Ausdrücke in einer anderen Sprache formuliert sind oder zitiert werden.
Kann das nicht in unserer Sprache formuliert werden.
Das Mantra "Gate, gate, paragate, parasamgate, bodhi, svaha!" soll die Befreiung aller Verwirrungen sein und die Wahrheit audrücken.
Wie würde man das in Deutsch aussprechen, denn Deutsch ist ja auch eine schöne Sprache, wobei die Wortdefinition nicht immer eindeutig ist.
Ich freue mich auf deine Antwort und habe recht herzlichen Dank für deine Zeit
Peter