Die Universellen Gesetze

Inhalt:

Das Gesetz von Ursache und Wirkung (Das Gesetz des Karma)

Das Gesetz von Ursache und Wirkung erklärt sich daraus, dass alles, die gesamte Schöpfung reine Energie ist. Unsere Gedanken, unsere Gefühle, all unser Wissen, aber auch die gesamte physische Welt, alles ist Energie. Dass Materie äquivalent zu Energie ist, hat bereits Einstein in seiner Relativitätstheorie herausgefunden. Dass die gesamte vorhandene Energie unmittelbar in einem holographischen Bewusstseinsfeld miteinander verbunden ist, ohne die Grenzen von Raum und Zeit, wurde in jüngster Zeit durch die Quantenphysik bestätigt (Lesen Sie hier den Abschnitt "Bewusstsein und Energie"). In Versuchen konnten die Eigenschaften von bestimmten Quanten überlichtschnell auf entfernte Quanten übertragen werden. Man fand auch heraus, dass das Messergebnis der Quanten durch die Erwartungen der Wissenschaftler beeinflussbar war. Damit steht auch wissenschaftlich fest, dass es so etwas wie ein Bewusstseinsfeld geben muss, das auf unsere Gedanken reagiert.

Energie kann nicht verloren gehen (Physikalisch: Energieerhaltungssatz). Da Energie = Information = Bewusstsein ist, gehen auch unsere Gedanken und Gefühle nicht verloren. Vielmehr manifestieren sie sich, in dem sie in unserem Leben Schöpfung werden. D.h. wir gestalten unsere Umgebung kollektiv mit den anderen Menschenseelen durch unsere Gedanken und Gefühle sowie durch das, was wir in unserem Unterbewusstsein glauben. Wenn wir etwas denken, fühlen oder tun erzeugen wir ein bestimmtes Schwingungsmuster, welches dann danach strebt, sich zu verwirklichen. Dieses Schwingungsmuster enthält, da die Summe aller im Universum vorhandenen Muster ausgeglichen ist, immer alle Aspekte der Erfahrung, die wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Taten manifestieren. Das heißt, unsere Gedanken, unsere Gefühle, Glauben und Taten sind die Ursache, und die damit generierten Energiemuster sind die Wirkung. Wenn wir ein solches Muster um uns erzeugen, kehrt also immer die Wirkung zu uns selbst zurück, da das Muster ausgeglichen werden will.

Wenn wir ein solches Muster in einem Leben nicht ausgeglichen haben, dann begegnet es uns in den folgenden Leben wieder, bis wir es aufgelöst haben.

Wie erkennen wir, dass wir ein solches Muster bearbeiten müssen? Wir erkennen es durch das Gesetz der Resonanz.

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Das Gesetz der Resonanz (Das Gesetz der Anziehung)

Das Wiedererkennen unserer verdrängten Muster aber auch unserer Lern- und Lebensaufgaben geschieht durch das Gesetz der Resonanz, dass sich auch aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung ableiten lässt. Stellen Sie sich vor, das Muster, das Sie auszugleichen hätten wäre der Klang einer Glocke. Wenn Sie diese Glocke anschlagen, wird sie das Schwingungsmuster aussenden. In dem Moment, in welchem sich ähnliche Glocken in der Nähe befinden, fangen diese automatisch an, im selben Klang zu schwingen. Das ist das Gesetz der Resonanz. Und genauso ziehen Sie alle Schwingungsmuster in Form von Ereignissen in Ihre Nähe, die etwas mit Lernaufgaben zu tun haben, die Sie noch nicht bewältigt haben an. Daher wird das Gesetz der Resonanz auch als Gesetz der Affinität bezeichnet. Gelangen Sie in die Nähe eines Ereignisses, eines Menschen, einer Situation, die eine ähnliche Schwingungssignatur wie Ihre eigenen Muster aufweisen, so werden Sie selbst in Resonanz versetzt. Sie gehen auf dieses Muster ein und müssen sich zwangswiese damit auseinandersetzen. Dies geschieht so oft, bis Sie das Muster gänzlich aufgelöst haben (auch das Gesetz der Wiederkehr des Verdrängten). Auch wenn Sie versuchen, dieser Schwingungssignatur aus dem Weg zu gehen, wird es Ihnen immer wieder begegnen, wird es immer wieder die Emotionen, die Anziehungskraft auf Sie ausüben, die Sie dazu bewegt, sich damit auseinanderzusetzen. Sobald Sie das Thema vollständig bearbeitet haben, ist die Schwingungssignatur in Ihnen ausgeglichen, quasi ausgelöscht. Sie geraten also fortan auch dann, wenn Sie Menschen oder Situationen mit einer entsprechenden Schwingungssignatur begegnen nicht mehr in Resonanz - Sie bemerken sie gar nicht mehr, weil es Sie in Ihrem Innern nicht mehr berührt, keine Emotionen mehr auslöst.

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Das Gesetz des Ausgleichs (Das Gesetz des Spiegels)

Das Gesetz des Ausgleichs strebt danach, alles in einen vollkommen ausgeglichenen harmonischen Zustand zu überführen. Dies ist der Ur-Zustand des Universums, die Ganzheit, Vollständigkeit und Vollkommenheit des Göttlichen Ausdrucks. Auch dieses Gesetz taucht in unserem täglichen Leben auf, bereits in physikalischen Grundgesetzmäßigkeiten. Bringen Sie ein positiv und ein negativ geladenes Teilchen zusammen, so gleichen sich ihre Ladungen aus. Bis sich diese Ladungen ausgeglichen haben, ziehen sich diese Teilchen quasi magnetisch an, den sie streben nach Ausgleich. Bringen Sie einen Magneten mit seinem Nordpol in die Nähe eines Magneten mit dessen Südpol, so ziehen sich beide Magneten an, bis sich ihre Kräfte ausgleichen können. Bringen Sie einen heißen Gegenstand in Kontakt mit einem kalten Gegenstand, so gleichen sich ihre Temperaturen an, bis beide auf einem gleichen Temperaturniveau sind. Die Wärmeenergie strömt zwischen beiden Gegenständen und gleicht sich aus.

Ebenso muss Ihre Seele diesem Gesetz des Ausgleichs folgen, um wieder ihren vollkommen harmonischen Ur-Zustand zu erreichen. In der Praxis des physischen Lebens heisst das, dass Sie eine ganze Reihe aktiver, gelebter und passiver, nicht verwirklichter Potentiale mit auf die Erde bringen und danach streben, alle Potentiale in einen vollkommen entwickelten ausgeglichenen Zustand zu überführen. Die übrigen Gesetze, also das Gesetz von Ursache und Wirkung und das Gesetz der Resonanz führt Sie immer in die Situationen, die Sie zwingen, ihre Potentiale ganz zu entfalten und in Balance miteinander zu bringen.

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Das Gesetz der Bestätigung

Schon in der Bibel heißt es: "Der Glaube versetzt Berge". Und tatsächlich ist es so, dass unsere Glaubensvorstellungen, unsere Paradigmen unser Leben derart beeinflussen, dass wir oft regelrecht zu den Marionetten unserer Glaubensvorstellungen geworden sind. Das Gesetz der Bestätigung ist im Grunde genommen wieder nichts anderes als das Gesetz der Resonanz, welches uns immer wieder in Kontakt mit unseren eigenen Glaubensvorstellungen bringt (in diesem Zusammenhang auch bezeichnet als das Gesetz des Denkens und des Glaubens). Wesentlich hierbei ist es, dass es nicht die Vorstellungen unseres rationalen Verstandes sind, die hier zum Tragen kommen, sondern eben die unbewussten Vorstellungen, die - ohne dass wir uns der ursächlichen Mechanismen bewusst sind - unser Verhalten über unsere Emotionen steuern. Haben uns beispielsweise unsere Eltern vermittelt, dass Musiker von ihrer Kunst nicht leben können, und wir haben dennoch den Beruf des Musikers ergriffen, so werden wir so lange zu wenig Geld haben, wie wir unbewusst diese Aussage unserer Eltern verinnerlicht haben. Erst dann, wenn wir in unserem Herzen vollkommen davon überzeugt sind, dass wir eine besondere Begabung haben, die sich durch einen entsprechenden Wert ausdrückt, der uns dafür zukommt, erst dann haben wir unsere alten Glaubensvorstellungen durchbrochen und können wirklich den angemessenen finanziellen Ausgleich für das erhalten, was wir geben.

Das Gesetz des Ausgleichs und das Gesetz der Bestätigung sind auch dafür verantwortlich, ob wir im materiellen Fluss sind (genug Geld haben), oder unter finanziellem Mangel leiden. Erkennen wir unseren eigenen Wert nicht an, sondern suchen wir diesen immer nur in der Bestätigung durch andere, so sind wir auch davon abhängig, welcher Wert uns durch die Anderen in finanzieller Form gegeben wird. Und dieser Wert ist nach dem Gesetz der Bestätigung immer der geringe Wert, den wir uns in unserem Unterbewusstsein selbst geben, von dem wir aber hoffen, dass er von außen als höher angesehen wird. Das Gesetz des Ausgleichs sorgt zusammen mit dem Gesetz der Bestätigung dafür, dass wir das als (Geld-) Wert erhalten, was unserem eigenen Glauben über unserem Wert entspricht.

Ein von diesen Gesetzen ableitbares Gesetz ist das Gesetz der positiven und negativen Verstärkung. Es besagt, dass die erlebte Bestätigung einer Situation unseren Glauben an den zugrundeliegenden Zusammenhang und somit die Wiederholungswahrscheinlichkeit dieser Situation verstärkt, ebenso wie eine negative Grundeinstellung (Angst) die Gefahr des Auftretens dieser befürchteten Situation verstärkt.

Woher kommen unsere unbewussten Erwartungshaltungen?

Unsere unbewussten Erwartungshaltungen werden geprägt durch die Erfahrungen und Erlebnisse dieses und der vergangenen Leben. Sehr oft ist der innere Glauben bzw. unsere Glaubensvorstellungen und Denkmuster verzerrt durch Ereignisse, die wir während dessen Geschehen falsch interpretiert haben, da wir sie isoliert aus dem großen Zusammenhang heraus bewertet haben.

Nun gibt es also zwei Schlussfolgerungen, die sehr wesentlich sind für die Art und Weise, auf die unser weiteres Leben nun verlaufen kann:

  • Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass alles, was uns „geschieht“ eine Folge unserer unbewussten Gedanken ist.
  • Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass alle „Schwierigkeiten“, die wir im Leben haben ein Spiegel sind für die Lernaufgaben, die wir noch zu erledigen haben.

Es ist natürlich leicht zu sagen, dass ab jetzt jeder nur noch positiv denken soll, und die Millionen fallen vom Himmel. Tatsächlich werden uns hier immer die so oft fehlprogrammierten Emotionen und untergründigen Ängste im Weg stehen, die uns dazu bringen, die Dinge immer wieder auf die selbe Weise falsch zu machen, bis wir erkannt haben, worum es tatsächlich geht. Dennoch ist es zunächst einmal wichtig, sich seiner Gedanken bewusster zu sein und auch herauszufinden, welches die verborgenen Ängste sind. Ein analytischer Rückblick auf das eigene Leben kann hier schon einiges zutage fördern. Hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, solche Muster zu erkennen und zu bearbeiten, z.B. Familienstellen, Rückführung, Energie- und Transformationsarbeit...

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Beispiele

Nun möchte ich abschließend zu einigen praktischen Beispielen übergehen die Ihnen verdeutlichen sollen, wie Ihre vergangenen Erfahrungen sowie die Universellen Gesetze auf Ihr Leben wirken.

Das Elternhaus

Bevor Sie geboren wurden, haben Sie sich Ihre Eltern so ausgesucht, dass diese Sie auf die bestmögliche Weise mit Ihren Lernaufgaben konfrontieren können. Oft gibt es Eigenschaften Ihrer Mutter, die Sie bewundern und andere, die Sie ablehnen. Umgekehrt befürworten Sie bestimmte Eigenschaften Ihres Vaters und lehnen andere ab. Sehr oft gibt es Konflikte zwischen Ihren Eltern, die deren unterschiedliche Auffassungen widerspiegeln sowie Konflikte zwischen den Eltern und Ihnen, die dadurch entstehen, dass der eine oder andere Elternteil Sie dazu bringen will, die jeweilige Ansicht zu teilen. Tatsächlich geht es darum, dass Sie die konstruktive Synthese der positiven Eigenschaften Ihrer Eltern bilden und diese dann zu einer höheren Bewusstseinsebene transformieren.

Ich möchte Ihnen das gerne an meinem eigenen Beispiel erläutern: Durch das streng christliche Elternhaus wurde ich mit extremen Moralvorstellungen konfrontiert, und die Erwartungshaltung meiner Eltern waren fast utopisch hoch. Gleichzeitig lernte ich durch das Medizinstudium meiner Mutter die „Schwächen“ im System der konservativen Schulmedizin kennen. Meine Synthese bestand darin, den streng christlichen Glauben durch meinen spirituellen Weg zu erweitern und zu verganzheitlichen und somit die in mir durch die alte Glaubenseinstellung vorhandenen inneren Konflikte zu lösen. Weiter bildete ich mich zum Geistheiler fort und bekam somit die für mich notwendige ganzheitliche Ergänzung zur Schulmedizin, die den Menschen nicht als Maschine, sondern als lebendige Seele betrachtet.

Beziehungen

Ein jeder von uns kommt mit einer ganzen Reihe von Potentialen, aber auch Defiziten zur Welt. Wir haben bestimmte Fähigkeiten, die gut ausentwickelt sind, aber auch andere Bereiche, die noch vervollkommnet werden müssen. Dazu kommen brachliegende Potentiale, die wir zwar haben, aber aus irgendwelchen Glaubensvorstellungen heraus nicht nutzen oder unterdrücken.

Stellen Sie sich vor, Sie machen eine Checkliste von sich und schreiben alle Eigenschaften auf, die bei Ihnen gut entwickelt sind sowie Eigenschaften, von denen Sie sich eine Verbesserung wünschen. Wenn Sie nun Single sind, werden Sie auf der Suche nach Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin automatisch diejenige Person aussuchen, die Ihre Eigenschaften am besten ausgleicht (Gesetz der Resonanz). Diese wird von den Eigenschaften, die bei Ihnen besonders ausgeprägt sind eher weniger haben und dafür umso mehr Eigenschaften, die bei ihnen fehlen. Sie werden diese Person bewundern für alle diese Eigenschaften, da Sie intuitiv spüren, dass Sie diese Eigenschaften gerne bei sich selbst vervollständigen wollen.

Wenn Sie bereits einen Partner oder eine Partnerin haben, dann können Sie ja mal überprüfen, wie weit diese Behauptung auf Sie zutrifft.

Nach einer gewissen Zeit, wenn die erste Verliebtheit vorbei ist können genau wegen dieser unterschiedlich ausgeprägten Eigenschaften Konflikte auftreten.

Stellen Sie sich als Beispiel die Fähigkeit des Redens als Selbstausdruck und die Fähigkeit des Zuhörens vor. Ganz oft ist entweder die Fähigkeit, sich durch das Reden auszudrücken im Übermaß ausgeprägt und dafür die Fähigkeit Zuzuhören nicht ausreichend vorhanden oder umgekehrt. In diesem Fall würden Sie z.B. einen Partner oder eine Partnerin anziehen, die diese Potentiale in entgegengesetzem Maß zum Ausdruck bringt. Sind Sie der bessere Zuhörer, haben aber Probleme beim Reden, so wird Sie ein Partner, der sehr redebegabt ist zunächst ungeheuer faszinieren und Sie werden dessen Begabung bewundern. Dies spiegelt Ihnen zunächst Ihre versteckten Potentiale wieder, aber auch die Aufgabe, diese zu entwickeln. Durch das Gesetz der Resonanz finden Sie auch gerade diese Partner interessant, die Ihnen den Entwicklungsbedarf Ihrer Redefähigkeit zeigen. Nach einer Weile wird Ihnen der neue Partner bzw. die neue Partnerin aber "auf die Nerven gehen", weil, Sie merken, dass Sie in dessen Nähe überhaupt nicht zu Wort kommen. Umgekehrt wird der Partner, der zunächst froh war, jemanden gefunden zu haben, der ihm endlich zuhört nun gelangweilt sein, weil Sie so wenig sagen. Sie beide haben sich aber in diesem Fall "gefunden" (Resonanz / Ausgleich), weil Sie die jeweils unentwickelte Fähigkeit weiter entwickeln sollen und die im Übermaß vorhandene Fähigkeit auf ein ausgeglichenes Maß reduzieren müssen. Gemeinsam jedoch - und das ist das, was das Gesetz des Ausgleichs bewirkt - sind Ihre Rede- und Zuhör-Fähigkeiten in ausgeglichenem Maß vorhanden: Was der eine zuviel hat, hat der andere zuwenig.

Sie haben nun zwei Möglichkeiten: Entweder, Sie gleichen Ihre Fähigkeiten aus und entwickeln Ihre unentwickelten Potentiale zur Reife, oder Sie verlassen Ihren Partner. In diesem Fall würden das Gesetz der Resonanz und das Gesetz des Ausgleichs Ihnen als nächsten Partner gleich nochmal einen Partner servieren, der zuviel redet. Und Sie würden sich fragen, warum das Schicksal Ihnen immer nur Partner schickt, die zuviel reden und Sie nicht zu Wort kommen lassen. Aber durch die Ursache Ihre Entscheidung, Ihre Fähigkeiten nicht auszuentwickeln und nicht auszugleichen haben Sie lediglich die Wirkung erzeugt, die Sie zu diesen Partnern führt.

Kinder

Auch hier wirkt das Gesetz der Resonanz, aber auch das Gesetz des Karma. Denn oft haben Sie an Ihren Kindern etwas aus einem vergangenen Leben gutzumachen, oder umgekehrt. Ihre Kinder spiegeln Ihnen auch ganz oft die Probleme wieder, die Sie in Ihrer eigenen Kindheit erfahren mussten. Hier müssen Sie die Fehler Ihrer Eltern heilen, indem Sie sie nicht bei Ihren Kindern wiederholen.

Betrachten Sie Ihre Kinder nicht als Ihre eigene Schöpfung, sondern als eigenständige und vollkommene Seelen, die sich freiwillig dazu entschlossen haben, zu Ihnen zu kommen. Behandeln Sie sie entsprechend achtsam und aufmerksam, denn Sie können viel von Ihren Kindern lernen.

Ich selbst durfte diese Erfahrung ganz deutlich erleben, dass sich die Seele unserer Tochter bei uns regelrecht „angemeldet“ hat. Ich war mit meiner Frau gerade erst 2 Wochen zusammen, da haben wir beide – ganz deutlich – die Seele unserer Tochter (eindeutig weiblich) gespürt, die uns mitteilte, dass sie zu uns kommen wollte. Sie war bis zur Geburt immer in unserer Nähe, und wir haben ihre liebevolle Präsenz ganz deutlich gefühlt. Sie ist ein außergewöhnliches Kind, dass wir mit viel Achtsamkeit anthroposophisch erziehen.

Beruf und Berufung

Ein jeder von uns hat eine ganz besondere Begabung, eine Fähigkeit, die ihn im Vergleich zu anderen Menschen hervorhebt. Und diese Fähigkeit gilt es, herauszufinden und zu leben. Oft nehmen wir durch die äußeren Umstände einen Beruf auf, der uns eigentlich gar nicht liegt. Wir übernehmen die Firma unserer Eltern oder üben den Beruf aus, den der Vater sich ausgedacht hat oder der ein gutes finanzielles Auskommen verspricht. Manchmal finden wir gar keinen Beruf, weil wir es verpasst haben, auf unsere innere Stimme zu hören. Aber immer, wenn wir in Kontakt mit unserer Berufung kommen, spüren wir dies wie ein Feuer der Begeisterung tief in unserem Herzen. Und dann wissen wir, dass das eigentlich das ist, was wir uns zu tun vorgenommen hatten. Und wenn wir dies tatsächlich mit aller Konsequenz, und mit dem Glauben, dass dies das Richtige ist tun, dann werden wir auch damit besonderen Erfolg haben.

Das heißt nicht, dass alle diejenigen, die nicht ihren Traumberuf ausüben Probleme mit Geld haben müssen. Aber es kommt nach dem Gesetz des Ausgleiches immer das zu uns zurück, was wir geben. Wenn wir also einen Beruf mit leidenschaftlicher Freude ausüben, werden wir immer einen größeren Lohn erhalten, als wenn wir unsere 8 Stunden täglich lustlos im Büro hocken und nur auf das Wochenende warten. Manchmal kann der Traumberuf auch zum nebenberuflichen Hobby werden. Das ist z.B. bei mir der Fall: Hauptberuflich bin ich Wissenschaftler in einem Forschungsinstitut, nebenberuflich bin ich spiritueller Lehrer und Heiler (meine eigentliche Berufung). Trotzdem macht mir auch mein Hauptberuf Spaß und bringt mir die Verbindung zwischen der strengen Wissenschaft und der Metaphysik.

Gesundheit

Spätestens seit den Arbeiten von Dr. Rüdiger Dahlke (Krankheit als Sprache der Seele, Krankheit als Symbol (Handbuch der Psychosomatik), Krankheit als Weg (mit Thorwald Dethlefsen) ist es auch in der Schulmedizin anerkannt, dass viele Krankheiten seelische Ursachen haben und diese symbolhaft aufzeigen. Ich gehe noch weiter, indem ich behaupte, dass nahezu alle Krankheiten ein Symbol für bestimmte Themen in unserem Leben sind. Hierzu gehören sogar die scheinbar zufälligen Unfälle, die wir aufgrund des Gesetzes der Resonanz unbewusst anziehen, um dadurch bestimmte Erfahrungen ermöglicht zu bekommen. Zum einen drücken sich durch eine Krankheit bestimmte Seelenbereiche durch die diese repräsentierenden Organe in Form von Störungen aus, zum anderen kann eine unbewusst gewollte Erkrankung uns die Verantwortung für bestimmte Bereiche unseres Lebens abnehmen.

Ein Beispiel: Wir haben Angst vor einem Vorstellungsgespräch. Also bekommen wir kurz vorher eine Magen-Darm-Grippe, so dass wir den Vorstellungstermin nicht wahrnehmen können und uns somit nicht mit den mit dem Vorstellungsgespräch verbundenen Ängsten auseinandersetzen müssen. Im Extremfall kann dies bis zur schweren chronischen Erkrankung führen durch die der Kranke sich pflegen lassen muss und keinerlei Verantwortung mehr für das eigene Leben übernehmen muss (Krankheitsgewinn). Es gibt natürlich auch den Fall, bei welchem eine Seele sich die Erfahrung einer speziellen Erkrankung ausgesucht hat oder den nahen Verwandten die Erfahrungen mit der Pflege eines Schwerkranken ermöglichen will. Letztendlich können wir die Ursache in so einem besonderen Fall nur durch Kommunikation mit der Seele herausfinden.

Da die Ursachen für Krankheiten vielfältig sind, ist es nicht immer möglich, die wahre seelische Ursache aufzulösen, nämlich dann, wenn der Mensch auf der Seelenebene noch nicht dazu bereit ist, die Erkrankung „loszulassen“. In einem solchen Fall wird jeder Heilversuch, ob schulmedizinisch oder über alternative Methoden auf Dauer erfolglos bleiben. Hier ist es also ganz wichtig, dass der Patient dazu bereit ist, bewusst die Verantwortung für seine Erkrankung zu übernehmen und die der Erkrankung zugrunde liegenden Muster zu bearbeiten und aufzulösen. Behandelt man ergänzend zur Schulmedizin mit Methoden der Geistigen Heilung, so gelangen die Ursachen oft vom Unterbewusstsein zum Bewusstsein, und der Patient kann aktiv an der Auflösung der Muster arbeiten. Dann ist eine anhaltende Heilung möglich.

Geld

Dies ist sicher für die Meisten von Ihnen das schwierigste Thema. Ganz besonders diejenigen, die besonders religiös sind, stehen oft mit „Geld“ auf dem Kriegsfuß, da das Geld unterbewusst mit „schmutzig und schlecht“ verbunden wird. Wir sehen dann die Geschichten, in denen habgierige Reiche sich auf Kosten hilfloser Armer bereichern und ihnen noch den letzten Rest abnehmen. Nach allem, was ich über die Macht unserer Gedanken und Gefühle gesagt habe können Sie sich nun sicher gut vorstellen, dass es nur sehr schwer möglich ist, etwas in seinem Leben anzuziehen, was man eigentlich für schlecht und nicht erstrebenswert hält. Wenn Sie also Probleme mit Geld haben, versuchen Sie zuerst herauszufinden, was Sie tatsächlich für eine innere Einstellung zum Geld haben. Sollte dies eine negative Einstellung sein, so müssen Sie sich um eine positive Einstellung bemühen:

  • Geld ist nur ein Tauschmittel und somit völlig neutral
  • Geld ist ein Symbol für den Wert einer Sache oder Dienstleistung

Wenn Sie ein Problem damit haben, für Ihre Dienstleistung Geld zu verlangen, dann geben Sie Ihrer Dienstleistung und damit sich selbst keinen Wert! Fangen Sie also damit an, an Ihrem Selbst-Wert zu arbeiten.

Wenn Sie eine Sache oder eine Dienstleistung für zu teuer halten oder sich um die Bezahlung drücken wollen, dann geben Sie dieser Sache oder Dienstleistung, d.h. letztendlich den Menschen, die die Sache oder Dienstleistung hergestellt haben keinen Wert, halten sie für wertlos! Das kann nach dem Gesetz des Ausgleichs zwei Folgen haben: Zum einen kann sich die Sache tatsächlich als wertlos herausstellen, d.h. sie geht unmittelbar nach Ablauf der Garantie kaputt! Zum anderen sind spirituell Geben und Nehmen immer im Ausgleich, d.h. wenn Sie den Wert anderer nicht schätzen, wird man Ihren Wert auch langfristig nicht schätzen, d.h. Ihnen für Ihre Wahren oder Dienstleistungen zu wenig geben.

Auch Ihre Fähigkeit, Geschenke annehmen zu können spiegelt Ihren Selbst-Wert wieder, aber auch den Wert, den Sie dem Schenkenden geben. Wenn Sie glauben, der Schenkende könne sich das Geschenk nicht leisten, glauben Sie in Wahrheit dass er nicht wertvoll ist, weil er im Mangelzustand lebt. Ein Geschenk anzunehmen heißt also zum einen, sich selbst als wert für ein Geschenk zu erachten, zum anderen, die Gabe des Schenkenden und damit den Schenkenden selbst wertzuschätzen.

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Das Gesetz des reinen Potentials

Die Quelle aller Schöpfung ist das

reine Bewusstsein...,

reines Potential, das seinen Ausdruck vom

Nichtmanifestieren zum Manifestieren anstrebt.

Und wenn wir erkennen, dass unser wahres

Selbst ein reines Potential ist, sind wir eins

mit der Kraft, die alles im Universum manifestiert.

(aus "Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs", Deepak Chopra)

Universelle Liebe

Das höchste Gesetz ist die Liebe

Liebe für Alle und Jeden.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Aber vergiß dich nicht selbst,

denn wie soll dich ein Anderer lieben,

wenn du es nicht selbst tust.

Liebe alles, was du zur Erlösung mitgebracht hast.

Nimm es an, liebe es.

Verurteile aber deinen Nächsten nicht.

Du weißt nicht, warum er gerade dies

oder jenes durchzumachen hat.

Habe Mitgefühl, aber leide nicht mit,

das bringt dir und ihm nichts.

(aus "Die Meister von Aura-Soma", Sieglinde Ranker)

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Literaturempfehlungen

“Was Ihr säht, dass erntet Ihr”

Die Weiße Bruderschaft

El Morya, Claire Avalon,

Smaragd-Verlag, ISBN 3926374594

El Morya, Aufgestiegener Meister der Weißen Bruderschaft beschreibt die Wirkung der Universellen Gesetze auf unser Leben. Er erklärt, was Karma bedeutet und mit welchem Bewusstsein wir unsere Aufgaben annehmen und bewältigen können. Das Buch wurde medial übermittelt durch Claire Avalon.

“Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs”

Deepak Chopra,

Ullstein-Verlag, ISBN 3548740944

Auf wundervolle Weise fasst Deepak Chopra die Geistigen Gesetze in seiner klaren Sprache zusammen. Sehr empfehlenswert!

“Die Meister von Aura Soma”

Sieglinde Ranker,

Falk-Verlag, ISBN 3895680303

Ein Überblick über die Aufgestiegenen Meister und ihre Arbeit. Die Meister sagen hierin auch einiges über die Universellen Gesetzmäßigkeiten aus.

“Die Gesetze des Schicksals”

Die Befreiung von unbewussten Zwängen

Hermann Meyer,

Goldmann-Verlag, ISBN 3442121426

Auf psychologischer Basis erläutert der Autor die spirituellen Gesetzmäßigkeiten, die uns - wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen - scheinbar in Zwängen festhalten. Erkennen wir diese Gesetze, so können wir uns von diesen Zwängen befreien und unser Leben zu Glück und Erfolg führen.

“Jeder bekommt den Partner, den er verdient”

...ob er will, oder nicht!

Hermann Meser,

Trigon-Verlag, ISBN 3000011838

Auf humorvolle Weise überträgt der Autor die spirituellen Gesetzmäßigkeiten auf die Partnerschaft. Wer dieses Buch mit Bewusstsein liest, erkennt vieles wieder, was in der eigenen Partnerschaft zu Frust und Konflikten führt.

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EinführungGottBewusstsein und EnergieDie DualitätReinkarnation und AuferstehungKarma und DharmaDie Universellen GesetzeEngel und Aufgestiegene MeisterDie 12 StrahlenGeistige HeilungReikiSpirituelle LebensberatungLicht- und TransformationsarbeitWochenend-SeminareReiki-SeminareErlebnis-SeminareAusbildungenEthik in der spirituellen ArbeitDer Dachverband Geistige Heilung DGH e.V.Diskussions-ForumTerminkalenderNetzwerkLiteratur und LinksImpressum

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